Schmidt und Queisser Brackets - Zertifizierte Kieferorthopädie

Zertifizierte Kieferorthopädie

Zertifizierte Kieferorthopädie 2017-11-21T17:44:31+00:00

Zertifizierte Kieferorthopädie: Zeigen Sie Ihre schönen Zähne!

Unbeschwert lachen und dabei gerade, perfekte Zähne zeigen — ein Traum vieler! Wobei die Natur leider nicht immer mitspielt. Wir sind als ganzheitliche innovative Praxis auf modernste Techniken der kieferorthopädischen Behandlung spezialisiert und bieten individuelle Lösungen aus dem gesamten Spektrum der Kieferorthopädie für Kinder und Erwachsene. Denn selbst im hohen Alter können Fehlstellungen korrigiert werden. Besonders bei der Zahnregulierung spielt der ganzheitliche Aspekt eine große Rolle.

Unser ganzheitlicher Ansatz für Kieferorthopädie

  • Verwendung von individuellen Bracketsystemen
  • sanfte und wohldosierte Zahnbewegung
  • Einbeziehung von Atmung, Schlucken, Ernährung und dem Bewegungsapparat in die Behandlung

Was heißt Zahnregulierung?

Zahnregulierung bedeutet, Zähne mit präzise dosierten Kräften zu verschieben und damit neu auszurichten. Dies ist möglich, weil die Zähne im Kieferknochen nicht fest verwachsen sind. Sie sind beweglich an Fasern aufgehängt, sodass sie – ähnlich wie bei einem Autostoßdämpfer – den massiven Druck beim Kauen gut abfedern können.

Warum Kieferorthopädie? 

Das Zurechtrücken ist häufig nicht nur aus ästhetischer, sondern vielmehr aus medizinischer Sicht sinnvoll. Stehen nämlich die Zähne nicht an der richtigen Stelle, fehlt ihnen der Kontakt zum Gegenüber und sie können ihre Aufgabe nicht richtig erfüllen. Auf diese Weise kommt es oft zu Über- oder Fehlbelastungen, die folgende Auswirkungen haben können:

  • Abnutzungserscheinungen
  • nächtliches Zähneknirschen
  • Beschwerden der Kiefergelenke
  • vorzeitiger Zahnverlust
  • erschwerte Reinigung bei starken Engständen und schiefen Zähnen
  • Begünstigung von Karies und Parodontose
  • Probleme beim Beißen, Kauen, Mundschluss, Schlucken und Sprechen usw.

Mit unterschiedlichen kieferorthopädischen Massnahmen korrigieren wir diese Fehlstellungen. Über die richtige Auswahl entscheidet eine aufwändige computergestützte Diagnose.

Bei Erwachsenen wenden wir die Kieferorthopädie häufig als vorbereitende Maßnahme für Zahnersatz an. Die Regulierung der Zahnstellung schafft erst die Voraussetzung dafür, dass wir später den Zahnersatz – z.B. Veneers, Kronen, Brücken usw. – optimal anpassen und einsetzen können.

Die ganzheitliche Kieferorthopädie

Bei unserem ganzheitlichen Ansatz in der Kieferorthopädie legen wir nicht nur Wert auf die Funktion und Ästhetik der Zähne und der Mundhöhle, sondern auch auf:

  • eine gesunde Kiefer- und Kopfstellung
  • ausgeglichene Kiefergelenke
  • eine gut entwickelte Kaumuskulatur
  • eine korrekte und gesunde Atmung
  • eine gute Körperhaltung
  • passende und entspannte Zungenlage
  • sowie auf psychosoziale Faktoren.

Dazu schauen wir Sie genau an und beziehen bereits bestehende Diagnosen mit ein, wie zum Beispiel Kiefergelenksveränderungen und chronische Erkrankungen.

Hilfsmittel

Mit sogenannten funktionskieferorthopädischen Apparaturen (z. B. dem Bionator / Face-Former) erreichen wir eine Verbesserung von Kieferfehlstellungen sowie des Schluckens, Sprechens und Atmens. Diese sanfte Therapie bewirkt vor allem bei Kindern in der Wachstumsphase eine vollständige Ausformung des Kiefers. Zudem wird eine positive Auswirkung auf die Körperhaltung nachgewiesen, sodass häufige Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen verringert werden.

Die spezielle Diagnostik der Kieferorthopädie

Die Diagnostik vor der kieferorthopädischen Behandlung ist umfangreich und darum sehr zeitaufwendig: Wir machen Fotos von Ihrem Gesicht – vom Profil und frontal. Zudem dokumentieren wir verschiedene Situationen innerhalb der Mundhöhle. Dann werten wir Fernröntgenseitenbilder und Modelle aus. Somit können wir erkennen, ob eine Zahnfehlstellung, eine Kieferfehlstellung vom Ober- und/oder Unterkiefer oder eine Kombination aus beidem vorliegt. Anhand der Modell-, Röntgen- und Fotoauswertung stellen wir die für den Patienten beste Therapie zusammen: Jeder Befund ist – wie Sie – einzigartig und muss deshalb auch individuell geplant und therapiert werden.

Nach den ersten Behandlungsschritten erstellen wir wieder Fotos, Modelle und Röntgenbilder für eine Zwischendiagnostik. So prüfen wir die Reaktionen des Kieferknochens und der Zähne auf die kieferorthopädische Apparatur und nehmen ggf. Feinjustierungen vor.

Nach Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung (also nach aktiver Behandlungsphase und nach der Retentionsphase zum Halten des Therapieergebnisses) erstellen wird die umfassende Enddiagnostik – wieder mit Fotos, Modellen und Röntgenbildern.

Die kieferorthopädische Frühbehandlung

Kinderzähne sollten nicht nur frei von Karies bleiben, sondern auch wohlgeordnet in Reih und Glied wachsen. Gerade Zähne sind beim Zubeißen und Kauen wichtig, ebenso beim Sprechen. Doch beim Zahnwechsel von Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen kann einiges schief gehen und die Zähne können in die falsche Position geraten. Auch ein zu kleiner Kiefer, ausdauerndes Daumenlutschen, ein falsches Schluckmuster oder der Gebrauch von Saugern und Nuckelflaschen im Kleinkindalter können zu Zahn- und Kieferfehlstellungen führen.

Eine kieferorthopädische Frühbehandlung ist aber in jedem Falle wichtig, da Zahn- und Kieferfehlstellungen zu Verletzungen an Zahnfleisch und Schleimhäuten führen, Fehlbelastungen und schmerzhafte Probleme im Kiefergelenk und auch Nackenverspannungen und Kopfschmerzen verursachen können. Eine erschwerte Zahnpflege erhöht zudem das Kariesrisiko erheblich.

Ab wann zum Zahnarzt?
Wir halten es für enorm wichtig, Kinder bereits mit der Vollendung des 2. Lebensjahres an den Besuch beim Zahnarzt zu gewöhnen. Karies kann so vermieden oder frühzeitig behandelt, und auch eine kieferorthopädische Behandlung kann zum bestmöglichen Zeitpunkt eingeleitet werden.

Wir führen die kieferorthopädische Frühbehandlung bereits im Milchgebiss oder frühen Wechselgebiss durch. Die Behandlung dauert ca. 1,5 Jahre, wobei die Fehlstellung häufig vollständig beseitigt wird. Es gibt jedoch auch einige Fehlstellungen, bei denen die Frühbehandlung erst dann begonnen werden kann, wenn ein bestimmter Entwicklungsstand des Kiefers bzw. des Zahnwechsels erreicht und eine aktive Mitarbeit des Kindes möglich ist.

Welche Apparaturen?
Bei der kieferorthopädischen Frühbehandlung kommen unterschiedlich Geräte zum Einsatz. Dabei kann es sich um herausnehmbare oder festsitzende Apparaturen handeln. Nach der Behandlung setzen wir Haltegeräte ein, die das Behandlungsergebnis stabilisieren. So beseitigen wir z. B. einen Kreuzbiss oder einen zu schmalen Oberkiefer mit einem „Gaumennahterweiterungsgerät“ (umgangssprachlich „Gaumenspange“).

Dr. Cornelia Schmidt hat in einer mehrjährigen Ausbildung in Theorie und Praxis die Zertifizierung für den Bereich Kieferorthopädie erlangt.