Die Notfalldose für den Medikamentenplan

Notfall in der Wohnung! Rettungswagen und Notarzt sind schnell vor Ort. Gibt es Notfallpass, Medikamentenplan, Patientenverfügung? Ja! Aber wo?

Sind Rettungssanitäter und Notarzt erst einmal vor Ort, benötigen sie Informationen über Vorerkrankungen, Medikamteneinnahme ebenso Blutgruppe, Impfungen u.v.m., um dem Patienten wirklich effektiv helfen zu können. In der heutigen Zeit sind viele Menschen bereits im Besitz von Notfalldokumenten. Doch ist der Zugriff auf diese wichtigen Informationen in einer Notfallsituation oftmals nicht möglich, da der Aufbewahrungsort Ersthelfern entweder unbekannt und/oder der Patient nicht ansprechbar ist.

Hier kommt die Notfalldose zum Einsatz. Die grün-weiße Plastikdose mit der Aufschrift „SOS – Informationen für die Lebensrettung“ ist ungefähr so groß wie ein Senfglas und passt in jede Kühlschranktür. Sie enthält ein Notfall-Infoblatt auf dem Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme, Unverträglichkeiten und Allergien, Kontakte zu Hausarzt und ambulantem Pflegedienst sowie Hinweise auf eine Patientenverfügung oder einen Organspendeausweis notiert sind. Auch die Kontaktdaten der Personen, die im Notfall informiert werden sollen, werden auf dem Notfall-Infoblatt notiert. Wichtig ist, dass die Patienten alle Notfall-Informationen immer auf dem aktuellesten Stand halten!

Und warum nun der Kühlschrank? Nun… Ein Kühlschrank gehört in jede Wohnung und steht i.d.R. in der Küche. Zur Notfalldose gehören zwei Aufkleber, die auf oder neben die Wohnungstür sowie am Kühlschrank angebracht werden. So wissen die Retter bereits beim Betreten der Wohnung, wo sie die so wichtigen Patienteninformationen finden können.

Die Notfalldose ist in Apotheken erhältlich. So haben die Steinberg Apotheke sowie die Einhorn-Apotheke in Hildesheim immer ein paar Notfalldosen vorrätig.

2018-04-23T23:09:13+00:005. Dezember 2017|Allgemein|